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Fußball: (Freestyle24-Redaktion)
Fulda bleibt nach 3:1-Sieg in Flieden im Titelrennen - Hünfeld gewinnt 4:0

Fußball-Oberligist Borussia setzte sich nach einer klaren Steigerung und zwei Platzverweisen gegen die Gastgeber vor 3000 Zuschauern mit 3:1 (1:1) bei Buchonia Flieden durch und kann weiter auf die Meisterschaft hoffen. Der Hünfelder SV triumphierte mit 4:0 (2:0) über Braunfels.
Buchonia Flieden – Borussia Fulda 1:3 (1:1). „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, wir standen mächtig unter Druck. Auf dem Platz war kein Kombinationsfußball möglich, er war sehr uneben. Ich denke aber, dass wir über 90 Minuten die dominante Mannschaft waren und wir den Gegner klar beherrscht haben“, meinte Fuldas Trainer Claus Scheer nach dem Schlusspfiff. Die Fliedener waren trotz der großen Zuschauerzahl nicht ins Stadion ausgewichen, sondern spielten auf dem kleinen Platz „Am Weiher“. Dieser Schachzug schien zunächst aufzugehen, die Gäste taten sich zunächst sehr schwer. In der ersten halben Stunde waren die Borussen zwar feldüberlegen und machten viel Duck, erarbeiteten sich aber kaum Möglichkeiten. Die beste Chance hatte noch Dominik Möller, der nach einer Kopfballvorlage von Christian Winter aus zehn Metern das Tor verfehlte. Möller war es dann auch, dem in der 32. Minute ein folgenschwerer Patzer unterlief. Er rutschte aus und brachte Meik Voll völlig unnötig am eigenen Strafraum zu Fall. Den fälligen Freistoß aus 20 Metern zirkelte Cengiz Elcioglu ins untere linke Eck des Fuldaer Tores. Neun Minuten später glich der für Möller einwechselte Benjamin Bunzenthal aus. Der Stürmer, der kurz zuvor sechs Meter freistehend vor dem Gehäuse den Ball nicht richtig getroffen hatte, stand nach einem Einwurf von Markus Bloß, einer Kopfballverlängerung von Jean-Paul Ndjoumeck und einem Gestocherere vor dem Fliedener Tor goldrichtig und brachte den Ball aus kurzer Entfernung sicher im Tor unter. Die Domstädter drückten weiter, Murat Anli und Ndjoumeck hätten die Gäste bereits vor der Pause in Führung bringen können. Nach dem Seitenwechsel war es dann Ndjoumeck, der nach einem Freistoß von Abu Njie in seiner unnachahmlichen Art hochstieg und Borman mit einem wuchtigen Kopfball keine Chance ließ. Vier Minuten später musste Jens Link nach einem groben Foulspiel an Oliver Otto den Platz mit der „Roten Karte“ verlassen, später folgte ihm Christof Geschwindner, der nach wiederholten Foulspiel die Ampelkarte sah. Der zweite Treffer von Benjamin Bunzenthal fünf Minuten vor Schluss bildete den Schlusspunkt einer nur streckenweise unterhaltsamen Partie. Buchonia Flieden: Bormann; Yildiz, Bohl, Geschwindner, J. Link, Voll, Martinez, Elcioglu (67. M. Link), Rother, Tomic (63. Braun), Gies. Borussia Fulda: Jovanovic; Wischermann, Ndjoumeck, Bloß, D. Möller (37. Bunzenthal), Otto, Horr, A. Njie (64. K. Möller), Gerster, Anli, Winter. Tore: 1:0 Cengiz Elcioglu (32.), 1:1 Benjamin Bunzenthal (41.), 1:2 Jean-Paul Ndjoumeck (51.), 1:3 Benjamin Bunzenthal (85.). Zuschauer: 3000. Rote Karte: Jens Link (55., wegen groben Foulspiels). Gelb-Rote Karte: Christof Geschwindner (78., wegen wiederholten Foulspiels).


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Freestyle24-Redaktion (rg)
Artikel vom 07.12.2003, 19:27 Uhr
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