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Basketball: (Gießen 46ers)
 
Das Abstiegsgespenst vertreiben

LTi 46ers wollen Klassenerhalt in Heimspielen gegen Trier (Freitag, 20 Uhr) und MBC (Sonntag, 17 Uhr) ein gutes Stück näherkommen

Spannend wie lange nicht mehr gestaltet sich der Kampf um den Klassenerhalt in der Beko Basketball Bundesliga. Mittendrin die LTi GIESSEN 46ers, die das Abstiegsgespenst an diesem Wochenende in zwei Heimspielen gegen TBB Trier (Freitag, 15. April, Spielbeginn 20 Uhr, die Abendkasse öffnet um 18.30 Uhr) und den Mitteldeutschen BC (Sonntag, 17. April, Beginn 17 Uhr, Kasse ab 14 Uhr geöffnet) aus der Sporthalle Gießen-Ost vertreiben wollen und dabei auch auf die Unterstützung ihrer Fans setzen.

Vor den drei noch ausstehenden Hauptrunden-Spieltagen, zwei finden am bevorstehenden Wochenende statt, lautet das Motto: Aus drei mach einen. Während die Chance des Tabellenletzten Gloria GIANTS Düsseldorf (10:52 Punkte), den Abstieg zu verhindern, angesichts eines Rückstandes von sechs Punkten (gleich drei Siegen) nur noch theoretischer Natur ist, tummeln sich auf den Tabellenplätzen 15 bis 17 mit dem Mitteldeutschen BC, den LTi 46ers und dem BBC Bayreuth gleich drei Mannschaften mit jeweils 16:46 Punkten. Einer der drei Klubs wird nach Beendigung der Hauptrunde in die Pro A absteigen müssen.

Drei mögliche Szenarien gibt es aus Sicht der LTi 46ers-Mannschaft am Sonntagabend nach dem MBC-Spiel:

1) Gemeinsam mit den Fans kann der Klassenerhalt und damit die erfolgreiche sportliche Qualifikation für die 46. Basketball Bundesliga-Spielzeit gefeiert werden. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn die LTi 46ers vor dem letzten Spieltag zwei Punkte Vorsprung auf den BBC Bayreuth hätten. Der BBC hat alle Duelle gegen die LTi 46ers und den MBC in dieser Saison verloren, würde also den Kürzeren ziehen, wenn am Ende bei Punktgleichheit ein direkter Vergleich den Ausschlag in der Abstiegsfrage geben müsste.

2) Die Entscheidung in der Abstiegsfrage wird auf den 34. und letzten Spieltag (findet am 23. April statt, die 46ers spielen in Hagen) vertagt, weil die LTi 46ers auch nach den kommenden beiden Partien punktgleich mit den Mitabstiegskandidaten sind oder sich gegenüber den beiden Konkurrenten mit zwei Punkten im Hintertreffen befinden.

3) Die LTi 46ers können den Klassenerhalt nicht mehr schaffen, weil sie gegen Trier und den MBC verloren haben und der Rückstand auf Nichtabstiegsplatz 16 zu groß ist, da Bayreuth seine beiden Spiele (am Freitag zu Hause gegen Frankfurt, am Sonntag in Düsseldorf) gewonnen hat und auch der MBC (der vor dem Auftritt in Gießen am Freitag zu Hause gegen Tübingen antritt) aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs (das Hinspiel ging mit 81:65 an den MBC) nicht mehr überflügelt werden kann.

Das Beko Basketball-Bundesliga-Team aus der Lahnstadt wird alles daran setzen, dass das erste Szenario eintritt. „Wir haben nicht gewollt, dass wir uns drei Spieltage vor Schluss in so einer Situation befinden, aber nun ist es so. Wir haben es selbst in der Hand, die Sache zu einem guten Ende zu bringen und wir wollen so schnell wie möglich und ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein sicherstellen, dass es auch in der nächsten Saison Erstliga-Basketball in Gießen zu sehen gibt“, so Cheftrainer Steven Key am Donnerstagmittag im Pressegespräch.

Die Spieler seien heiß auf die Partien vor den eigenen Fans. Im Team herrsche eine gespannte, gute Stimmung. „Die Spieler sind in dieser Woche mit einem Lachen ins Training gekommen, haben sich bei den Einheiten immer wieder gegenseitig angespornt und sehr fokussiert trainiert. Wir wollen gegen Trier und den MBC an die Leistung anknüpfen, die wir beim letzten Spiel in Berlin 30 Minuten lang gezeigt haben. Nach unserem schwachen Auftritt in Göttingen haben wir gegen ALBA Herz gezeigt, auf beiden Seiten des Feldes Aggressivität ausgestrahlt und als Mannschaft zusammen gespielt. Ich glaube, dass wir durch diese Situation, in der wir uns befinden, als Team noch ein bisschen näher zusammengerückt sind. Jeder weiß, was auf dem Spiel steht“, so Steven Key, der auf Englisch folgen ließ: „Now it's time to stop talking and start doing!“

Während Chase Griffin aufgrund von Knie- und Hüftbeschwerden bis zum Saisonende ausfallen wird (Key: „Es ist keine Sache, die operativ behandelt werden muss, aber Chase braucht einen Monat Pause“), kann Maurice Jeffers, der beim Spiel in Berlin im zweiten Viertel umgeknickt war und zu Beginn der Woche mit dem Training aussetze, im Spiel gegen Trier mitwirken.

Mit der TBB gastiert ein Team in der Sporthalle Ost, das auf die erste Playoff-Teilnahme nach sieben Jahren hofft. In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft waren die Moselstädter zuletzt in der Saison 2003/2004 vertreten. Bis vor wenigen Wochen rangierte das Team von Cheftrainer Henrik Rödl in der Tabelle auf Platz sechs, ehe sich die Mannschaft auch aufgrund des verletzungsbedingten Fehlens von Leistungsträgern Mitte März Niederlagen in Bayreuth (71:84) und in Ulm (85:90 nach zweifacher Verlängerung) sowie am Doppelspieltag des vergangenen Wochenendes in Bamberg (61:80) und – trotz eines aufopferungsvollen Kampfes – auch zu Hause gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS (61:69 nach 57:52-Führung am Ende des dritten Viertels) einhandelte. Momentan ist Trier auf Rang zehn zu finden, mit Siegen in den ausstehenden Hauptrundenspielen in Gießen und Braunschweig sowie zu Hause gegen die Artland Dragons wäre die TBB aber wohl in den Playoffs am Start.

Während im Spiel gegen Frankfurt Triers Topscorer Philip Zwiener weiterhin verletzungsbedingt passen musste (er hatte sich in Bayreuth eine Sprungegelenksverletzung zugezogen), war Center George Evans gegen den Tabellenzweiten vom Main nicht mehr dabei, nachdem er tags zuvor seinen Abschied aus Trier bekannt gegeben hatte. Der mit 40 Jahren älteste Spieler in der laufenden Beko BBL-Saison und dritteffektivste TBB-Akteur der Spielzeit 2010/2011 (8,0 Punkte und 4,2 Rebounds pro Spiel, 70% Trefferquote aus dem Zweipunktebereich) erklärte, dass er Trier aus „persönlichen, familiären Gründen“ verlassen müsse, schloss ein Wiedersehen jedoch nicht aus.

Der frühere Nationalspieler Henrik Rödl, der seit dem letzten Sommer in Trier tätig ist, hat es geschafft, sein Team zu einer der stärksten Verteidigungsmannschaften in der Liga zu entwickeln. Nach Bamberg (65,2) und Frankfurt (69,0) kassieren die Trierer (70,7) die wenigsten Punkte aller 18 Teams.

Rödl (42), der vor seinem Wechsel in den Südwesten der Republik als NBBL-Coach bei ALBA Berlin beschäftigt war, setzt auf die Jugend. Die deutschen U24-Akteure Oskar Faßler und Oliver Clay (die der Coach neben Philip Zwiener und Dragan Dojcin im Sommer aus Berlin mitgebracht hatte) sowie das Trierer Center-Eigengewächs Maik Zirbes sind fester Bestandteil der Rotation. Neben dem zuletzt fehlenden deutschen Nationalspieler Zwiener (13,3 Punkte pro Spiel) kann Aufbauspieler Dru Joyce (12,9 PpS) einen zweistelligen Saisonpunkteschnitt vorweisen. Danach folgen der 23-jährige Shooting Guard Barry Stewart (9,0 PpS, 31% 3er), die Routiniers Dojcin (PF, 35 Jahre, 7,5 PpS) und John Bynum (G, 33 J., 7,3 PpS) sowie die Youngster Zirbes (7,2 PpS, 59% 2er) und Faßler (5,3 PpS).


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Artikel vom 14.04.2011, 09:59 Uhr
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