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Tanzen: (Rot-Weiß-Club Gießen e. V.)
 
Gießener Herbst-Tanzturnier um den "RWC-Jugendpokal" für den Nachwuchs ein voller Erfolg

Das Herbst-Tanzturnier des Rot-Weiß-Club Gießen stand bereits zum vierten Mal ganz im Zeichen der Jugend, die hier um den „RWC-Jugendpokal“ tanzte. Am 29. September 2007 präsentierte sich dabei der heimische Tanznachwuchs von TC Nova Gießen und Gastgeberverein Rot-Weiß-Club in guter Form. Neun der insgesamt elf angetretenen Gießener Paare waren auf einem Finalplatz anzutreffen.
Auf das Treppchen konnten die Paare Pascal Duzak/Janina Damm, Tristan Niedecken/Emira Kuhn (im Bild), Jonathan Barz/Stefanie Raab-Faber, Taliesin Niedecken/Isabell Bittendorf, Anton Werner/Maria Hopp (alle Rot-Weiß-Club Gießen) sowie Christopher Gralka/Ann Kathrin Kubitz (TC Nova Gießen) steigen.

Bei der vierten Auflage des Jugendpokalturniers hatte der Rot-Weiß-Club Gießen ein riesiges Startklassen-Angebot von der D- bis hin zur höchsten Leistungsklasse A aufgefahren. Lediglich eine Startklasse musste mangels Beteiligung ausfallen, ansonsten war aber volles Haus im Clubheim des RWC am Uferweg angesagt. Rund 90 Starts der Nachwuchspaare, die von Aachen bis Gera in die Lahnstadt kamen, verzeichnete der Gießener Traditionsverein am Samstag bei 17 Turnierklassen. Die zahlreich mitgereisten Eltern und Schlachtenbummler sorgten zudem für ein phantastische Turnieratmosphäre.

Für ausgezeichnete Erfolge auf dem heimischen Parkett sorgten die elf Gießener Paare von TC Nova und Rot-Weiß-Club.
In der Startgruppe der Jugend C Standard ging es gleich zu Beginn heiß her. Die Lokalmatadore Pascal Duzak und Janina Damm (RWC) sorgten für einen spannungsgeladenen Wettkampf. Lagen sie im Langsamen Walzer noch hinter Karl Franz/Rebekka Stahnke (TSK St. Augustin), konnten die Gießener den Tango gewinnen und Gleichstand erzielen. Ganz hauchdünn war dann die Endentscheidung. Lediglich mit einer 2 : 3-Entscheidung der fünf Wertungsrichter mussten sich Duzak/Damm äußerst knapp der Konkurrenz aus St. Augustin geschlagen geben, freuten sich aber dennoch riesig über den erzielten zweiten Platz.

Eines der jüngsten Turnierpaare des gastgebenden Vereins vertrat die heimischen Farben hervorragend in der Kinder D-Latein (unter 12 Jahre). Tristan Niedecken und Emira Kuhn (im Bild) setzten sich unter acht Startern durch und erreichten klar die mit sieben Paaren ausgetragene Endrunde. Mit einer gelungen vorgetragenen Darbietung der drei in der D-Klasse geforderten Tänze machten sie ihren Anspruch auf ein Treppchenplatz deutlich. So durften Niedecken/Kuhn schließlich Rang drei auf dem Siegerpodest hinter Jan Reisbich/Chantal Rahaus (Schwarz-Rot-Club Wetzlar) einnehmen.
Es siegten in dieser Klasse Martin Schäfer/Laura Schildger vom TSC Schwarz-Gelb Nidda.

Ein beachtliches Ergebnis erzielten Jonathan Barz/Stefanie Raab Faber in der Jugend D Standard. Das RWC-Paar nahm zielsicher Kurs auf einen Podestplatz und konnte sich schließlich zufrieden auf dem dritten Platz einreihen. Maximilian Stein/Stefanie Haus (TSC Schwarz-Gelb Nidda) sicherten sich hier den Sieg vor Mateusz Pawlak/Leonie Kobusch (TC Linon Bielefeld).

Gleich zweimal erfolgreich am Start waren Taliesin Niedecken und Isabell Bittendorf, Das RWC-Junioren-Paar trat zunächst in seiner eigenen Alterstufe der Junioren II (14 – 15 Jahre) in der B-Klasse an. Zwar gelang es Niedecken/Bittendorf nicht, ganz vorne mitzumischen, aber mit Rang drei nahmen sie dennoch einen guten Platz ein. Guido Gencarelli/Sara Mortazavi (TSC Schwarz-Gold Aschaffenburg) holten hier den Sieg vor Harry Knaus/Mara Lönartz (TSC Neuwied).
Der zweite Start erfolgte dann im kombiniert ausgetragenen Turnier der Jugend B- und A-Klasse. Neben Niedecken/Bittendorf, die bereits in dieser Gruppe die A-Klassenstartberechtigung haben, vertraten noch zwei weitere Paare der Jugend B-Klasse die heimischen Farben. Während Jonathan Barz/Stefanie Raab Faber (RWC) leider nicht in die Finalrunde einziehen konnten, aber in ihrer Leistungsstufe den fünften Platz belegten, schafften neben Niedecken/Bittendorf die TC Nova-Starter Christopher Gralka und Ann Kathrin Kubitz die Finalqualifikation. Sehr eng ging es dabei zwischen den Paaren zu und die Wertungsrichter hatten keine leichte Aufgabe. Schließlich belegten sowohl Gralka/Kubitz in der B-Klasse wie auch Niedecken/Bittendorf in der A-Klasse jeweils den dritten Platz. Es siegten erneut die Aschaffenburger Gencarelli/Mortazavi.

Noch ganz neu im Turniergeschehen sind Anton Werner und Maria Hopp. Das Nachwuchspaar vom Rot-Weiß-Club hatte gerade eine Woche zuvor sein Turnierdebüt gegeben und stellte sich beim Jugendpokal der Konkurrenz der Junioren II C Standard. Hinter zwei Paaren aus Aachen belegten Werner/Hopp in der Endabrechnung den dritten Platz.

Gleich zweimal am Start und beide Male im Finale anzutreffen waren Timon und Salome Niedecken. Die Geschwister traten zunächst in der Standarddisziplin an. Im Feld der Junioren I C-Klasse verpassten sie nur knapp einen Rang auf dem Treppchen und belegten den vierten Platz. Die Turniersieger dieser Klasse kamen mit Finn Bergmann/Liana Mkrtchjan vom TSC Schwarz-Gold Aschaffenburg.
Danach war Kleiderwechsel angesagt, denn die Lateintänze standen für Niedecken/Niedecken auf dem Programm. Unter acht Paaren schafften sie die Finalqualifikation, dann konnte das Geschwisterpaar aber nicht mehr in die Vergabe der vorderen Plätze eingreifen. Am Ende sprang der sechste Platz für Timon und Salome Niedecken heraus.

Suat Molla und Anna Workul vom Rot-Weiß-Club gaben beim Jugendpokal ihren Turniereinstand. In der D-Klasse der Jugend (16 – 18 Jahre) hatten die Turnierneulinge aber noch keine Chance auf einen Finalplatz und schieden bereits nach der Vorrunde aus.

Text: Gitta Kraushaar, Pressewartin RWC, Fotos: privat


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Bildergalerie zu diesem Artikel:
RWC-Jugendpokal 2007 [zeigen]
Autor: gikr
Artikel vom 02.10.2007, 21:25 Uhr
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