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Handball:
(HSG Niestetal/Staufenberg)

HSG siegt 39:32 im Testspiel gegen Vulkan Vogelsberg

Den ersten Sieg im Vorbereitungsprogramm auf die am 9. September beginnende Saison in der 2. Handball-Bundesliga fuhr die HSG Niestetal/Staufenberg gegen den Regionalliga-Aufsteiger Vulkan Vogelsberg ein. In der heimischen Sporthalle in Heiligenrode siegten die Männer von Trainer Hans-Joachim Ursinus am Ende mit 39:32. Dabei hatte Gästetrainer Goran Suton seine Vogelsberger sehr gut auf den Zweitligisten eingestellt und somit kam ein spannendes Handballspiel zustande. Rund 250 Fans sahen bis zur Halbzeit einen 17:19-Rückstand der HSG, bedingt durch einige Tests in der Abwehr und der Schonung von Neuzugang Ludek Drobek. Verzichten musste Ursinus auch auf den am Montag zurückkehrenden Keeper Virginijus Petrauskas, sowie die verletzten Spieler Christoph Jauernick (Fuß) und Stefan Hermenau (Kreuzbandriß). Eine ganz starke Leistung lieferte Neuzugang Ivan Nincevic in Angriff und Abwehr ab, der Kroate entwickelt sich immer mehr zum Glücksgriff für die HSG.

Kreisläufer Stefan Ditzel, dem in diesem Testspiel sieben Treffer gelangen war mit der Leistung seiner HSG zufrieden: „Wir waren über 60 Minuten gezwungen voll dagegen zu halten, weil Vogelsberg sehr aggressiv gespielt hat. In der ersten Halbzeit haben wir einige Dinge gerade in der Abwehr ausprobiert, dafür sind diese Spiele da. Wir gehen Schritt für Schritt in Richtung Serienbeginn und freuen uns alle, wenn es dann endlich losgeht.“ Trainer Hans-Joachim Ursinus lobte den Gegner und die Vorstellung seines Teams nach harten Trainingseinheiten: „Vulkan Vogelsberg hat ein sehr großes Potential und kann in der Regionalliga eine sehr gute Platzierung erringen. In dieser Woche haben wir viel trainiert, das wurde gerade in der ersten Hälfte deutlich. Durch die Erfahrung unserer älteren Spieler und einen Kraftakt haben wir die spannende Partie am Ende noch gedreht. Ich bin sehr zufrieden.“ Wichtig für den Trainer ist besonders der breite Kader mit Doppelbesetzungen auf allen Positionen. „Die HSG hat im Gegensatz zur letzten Saison größere Alternativen und Variabilität im Spiel. Der Trainer hat mehr Möglichkeiten, sein Team individuell auf die jeweiligen Gegner einzustellen. Auch im Umfeld sind seit meinem Arbeitsbeginn viele Dinge in Bewegung gekommen, die Anfragen aus der Wirtschaft zeigen diesen positiven Trend“, bilanziert HSG-Sprecher Dirk Strotta die Eindrücke von seiner ersten Arbeitswoche bei der HSG Niestetal/Staufenberg.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 08.08.2005, 11:11 Uhr

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