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Handball:
(HSG Niestetal/Staufenberg)

Vierte Auswärtsniederlage für Ursinus-Team beim SV Post Schwerin

Auch im vierten Anlauf in Serie hat es für die Handballer der HSG Niestetal/Staufenberg in der laufenden Saison 2005/2006 in der 2. Bundesliga Nord nicht geklappt. Mit einer am Ende verdienten 25:29-Niederlage bei SV Post Schwerin musste die Mannschaft von Hans-Joachim Ursinus die lange Reise nach Nordhessen/Südniedersachen antreten. Nach dem Auftaktsieg gegen Spenge und Niederlagen in Hildesheim, Burgdorf, Hamm und Schwerin rangieren die Orange-schwarzen nun mit 2:8-Punkten im Tabellenkeller. Co-Trainer Klaus Dettmer hofft auf eine Trotzreaktion beim lang ersehnten Heimspiel am kommenden Freitag in der Sporthalle in Heiligenrode: „Wir hatten eine super organisierte Anreise nach Schwerin und bis zur Halbzeit haben wir gut mitgehalten. Dann konnten wir beste Chancen nicht nutzen. Derzeit fehlt dem Team die nötige Konzentration und ein Quentchen Glück für die ersten Auswärtspunkte. Wir sehnen uns alle nach einem Heimspiel und hoffen mit der lautstarken Unterstützung unserer treuen Fans auf einen doppelten Punktgewinn gegen Bernburg.“

Mit großen Verletzungssorgen nach dem Donnerstagtraining (der komplette Rückraum fehlte) war das Trainerteam und der HSG-Tross dennoch in kompletter Besetzung am Samstag um 23.00 Uhr in Niestetal gestartet, um auf dem Weg im Bus und später im Hotel die nötige Ruhe und Frische für die schwere Partie zu tanken. Nach einem gemeinsamen Mittagessen brach die HSG dann in die Kongreßhalle nach Schwerin auf. Zum Spielbeginn waren alle Spieler einsatzbereit, doch von der nötigen Abgeklärtheit keine Spur. Sichtlich nervös nach drei Auswärtsniederlagen in Folge präsentierte sich der Gast. Dazu Dettmer nach der Partie: „Heute hat es nicht gereicht, weil unsere komplette Mannschaft die notwendige Cleverness vermissen lies. Unser schwaches Nervenkostüm hat den Gegner immer wieder in Spiel gebracht. Vier vergebene Siebenmeter und eine fragwürdige Rote Karte gegen Philipp Seitle in der Schlussminute zeigen die mentale Schwächen.“ Nach einer kurzzeitigen 7:6-Führung der HSG drehten die Gastgeber durch einen starken Marco Stange im Kasten die Partie zur Halbzeit und gingen mit einem knappen 13:12-Vorsprung in die Kabinen. Nach dem Wechsel zog Post Schwerin durch die starken Rückraumwerfer Aurel Witt (9 Tore) und Alexander Ladig (7) zum Spielstand von 22:17 davon. Mit einem Zwischenspurt kam Niestetal/Staufenberg noch einmal auf drei Treffer heran (23:20), doch bis zum Schluß konnte das Heimteam den Vorsprung verteidigen. Somit durfte sich die Mannschaft von Norbert Henke verdient vom Heimpublikum feiern lassen. Beste Werfer für die HSG waren Ludek Drobek (5), Benjamin Trautvetter, Nick Heinemann und Ivan Nincevic mit jeweils vier Treffern. Weitere Informationen zur HSG Niestetal/Staufenberg erhalten Sie unter www.handball-niestetal.de oder www.hsg-niestetal-staufenberg.de im Internet


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 10.10.2005, 14:52 Uhr

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