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Schwimmen:
(SG Mittelhessen Schwimmen)

Hessische Meisterschaften Baunatal - Erneut zwei Vereinsrekorde für Ann-Kristin Stein

 
(24.10.2010) Erster Saisonhöhepunkt der Wintersaison war für die Schwimmer die Hessische Meisterschaft am 23. und 24. Oktober auf der Kurzbahn im Aquapark Baunatal. Die Jahrgänge 91 bis 97 trugen dabei auch ihre Jahrgangsmeisterschaften aus. Nach den Vereinswechseln diverser Spitzenschwimmer im Sommer, war klar, dass die Trauben, sprich die Medaillen, zumindest bei diesen Meisterschaften der Älteren in unerreichbarer Höhe hängen würden. Vier SGMH-Schwimmer hatten zum Teil erst vor Wochenfrist die Pflichtzeiten unterboten und sich damit die Startberechtigung erschwommen.
Simon Marauhn (Jg 95) stellte seine zuletzt glänzende Verfassung erneut unter Beweis. Zunächst verbesserte er sich am ersten Tag über 100m Schmetterling um über 4 Sekunden und kam mit 1:06,96 dem Vereinsrekord von Tjard Neumann gefährlich nahe. Auch über die Sprintdistanz schmetterte er in 0:30,62 zu einer neuen Bestzeit. Kurz danach durchbrach er in einem von Anfang an beherzt geschwommenen Rennen mit 0:59,63 als einer der wenigen SGMH Schwimmer die Ein-Minuten Grenze über 100m Freistil.
Daniel Fodor (Jg 95) konnte auf drei Sprintdistanzen ebenfalls neue Bestmarken verbuchen. So verbesserte er sich unter anderem über 50m Freistil auf 0:27,15 und 50m Schmetterling auf 0:30,89. Auf der 100m Freistilstrecke wollte er es seinem Vereinskollegen Simon Marauhn unbedingt nachmachen. Dabei verkrampfte er jedoch sichtlich und blieb mit 1:01,12 hinter seinen eigenen, hochgesteckten Erwartungen zurück.
Yahya Ashoub (Jg 94) rechtfertigte seine Teilnahme an seiner ersten groesseren Meisterschaft mit zwei guten Zeiten auf den Schmetterlingsstrecken. Mit 0:30,79 bzw. 1:11,60 landete er af guten Plätzen im Mittelfeld.
Auf Ann-Kristin Stein (Jg 89) ist immer Verlaß. In Baunatal stellte sie über 100m Schmetterling in 1:09,20 ihren 15. Vereinsrekord in diesem Jahr auf. Mit 1:03, 56 schwamm sie über 100m Freistil nach taktisch kluger Einteilung deutlich eine neue Bestzeit. Eine clevere Renneinteilung verhalf ihr mit 2:39,73 zum einen zu einem weiteren Vereinsrekord. Was für sie noch wichtiger ist, das ist ihre erste Zeit unter 2:40.
So zeigte sich SGMH Trainer Stefan Alt auch sichtlich zufrieden mit den Leistungen:" Obwohl die Medaillenränge diesmal nicht zu erreichen waren, zeigen die erzielten Zeiten, dass der Trainingsaufbau stimmt. Bei allen vier Teilnehmern ist noch viel Luft nach oben für weitere Verbesserungen."


Autor: ulri
Artikel vom 24.10.2010, 20:58 Uhr

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